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Die Festgeld-Konditionen diverser Banken vergleichen

Um ein Festgeldkonto zu eröffnen, ist eine bestimmte Mindestanlagesumme erforderlich. Deren Höhe unterscheidet sich zwischen den einzelnen Banken ebenso wie die Mindestlaufzeit oder der Zinssatz.

Das Festgeldkonto ist in erster Linie für sicherheitsbewusste Anleger interessant. Da das Kapital hierbei nicht in Wertpapiere oder andere spekulative Produkte investiert wird, ist eine feste Verzinsung gewährleistet. Deren Höhe wird bei Eröffnung des Kontos mit der Bank vereinbart. Sie hängt maßgeblich davon ab, welche Summe eingezahlt wird und wie lange diese auf dem Festgeldkonto verbleiben soll. Für längere Laufzeiten und größere Beträge gibt es bessere Zinsen, da die Bank so besonders gut mit dem Geld wirtschaften kann. Dennoch sollte die Entscheidung für eine lange Laufzeit wohlüberlegt sein. Eine vorzeitige Auflösung des Festgeldkontos ist theoretisch nämlich nicht möglich. In der Praxis zeigen sich viele Banken kulant, zahlen in diesem Fall aber nur geringe oder gar keine Zinsen. Diesbezüglich sollte man die Konditionen genau prüfen, ehe man eine Kontoeröffnung beantragt.

Damit das Festgeld sich für die Bank überhaupt lohnt, ist eine gewisse Mindestsumme erforderlich. Bei manchen Geldinstituten liegt diese bei 2.500 Euro, was allerdings eher die Ausnahme ist. Die meisten Banken verlangen bei der Eröffnung eines Festgeldkontos mindestens eine Einzahlung in Höhe von 5.000 Euro, zum Teil sogar mehr. Die Laufzeiten sind ebenfalls stark unterschiedlich. Sie können zwischen einem und sechzig Monaten betragen. Längerfristige Anlagen sind allerdings nur sinnvoll, wenn man für den gesamten Zeitraum relativ sicher planen kann, ansonsten empfiehlt sich eher eine kürzere Laufzeit.

Bei den meisten Festgeldkonten endet der Vertrag zum Ende der Laufzeit. Es gibt aber auch Varianten, bei denen sich die Anlagedauer jeweils automatisch verlängert, wenn das Konto nicht innerhalb einer bestimmten Frist gekündigt wird. Bei solchen Kontomodellen sollte man sich auf jeden Fall das Kündigungsdatum im Kalender notieren. Zu diesem Zeitpunkt lässt sich dann eher beurteilen, ob eine Verlängerung sinnvoll ist oder ob man das Konto besser auflösen sollte. Allgemein gilt, dass man die Konditionen vor der Eröffnung genau prüfen und die Geschäftsbedingungen sorgfältig lesen sollte. Dies ist mindestens ebenso wichtig, wie die Zinsen verschiedener Banken zu vergleichen.

16.07.2010